160 Kilometer Wanderwege in der ersten Umsetzungsstufe eröffnet
Ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur „Qualitätsregion Wanderbares Leinebergland“ ist erreicht.
Mit der offiziellen Eröffnung der Qualitätstour „Großer Heber“ am 25.8.2026 in der Kommune Lamspringe, der Qualitätstour „Duinger Berg“ am 26.8.2026 in der Samtgemeinde Leinebergland, der Qualitätstour „Entdeckertour“ am 02.09.2026 in Alfeld (Leine) sowie der Qualitätstour „Winzenburgtour“ am 03.09.2026 in der Kommune Freden (Leine) wurde das Wanderwegenetz der ersten Umsetzungsstufe des Projektes „Qualitätsregion Wanderbares Leinebergland“ eingeweiht.
Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik der Mitgliedskommunen der Region Leinebergland, des Landes und des Landkreises, Eigentümerinnen und Eigentümer, Gastgeberinnen und Gastgeber, Vereine, Ehrenamtliche sowie weitere Projektbeteiligte kamen zu den Eröffnungsveranstaltungen in der Region Leinebergland zusammen, um die ausgewählten Qualitätswanderwege gemeinsam einzuweihen und anschließend zu erkunden.
„Mit der Eröffnung der ersten Wanderwege feiern wir einen bedeutenden Meilenstein in der touristischen Entwicklung des Leineberglandes“, betonte Anke Hoefer-Deiters, erste Vorsitzende des Region Leinebergland e.V. „Eine Qualitätswanderregion entsteht nicht auf dem Papier. Sie entsteht durch die Menschen, die ihre Region kennen, sich für sie einsetzen und ihre Begeisterung für die Landschaft und das Wandererlebnis weitergeben.“
Hinter der Umsetzung des Projektes steht ein mehrjähriger und intensiver Prozess. Bereits 2019 wurden für das touristische Infrastrukturprojekt EU-Fördermittel bewilligt. Seitdem wurden die vorhandenen Wanderwege in der Region Leinebergland – insgesamt mehr als 1.000 Kilometer – erfasst, hinsichtlich ihrer Qualität und Eignung bewertet und neue Touren in Abstimmung mit den beteiligten Akteuren entwickelt.
„Ein touristisches Entwicklungsprojekt dieser Größenordnung kann nicht von einer einzelnen Organisation oder einer einzelnen Person umgesetzt werden“, so Hoefer-Deiters. Ihr besonderer Dank galt daher den Kommunen der Region Leinebergland, den Fördermittelgebern, den Eigentümerinnen und Eigentümern, den beteiligten Vereinen, den Wanderführerinnen und Wanderführern sowie insbesondere den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten, darunter die Bestandserfasserinnen und Bestandserfasser der Region Leinebergland, die für ihre Tätigkeit durch den Deutschen Wanderverband geschult wurden.
Die erste Umsetzungsstufe des Projektes „Qualitätsregion Wanderbares Leinebergland“ umfasst ein Wanderwegenetz von rund 160 Kilometern, das sich aus sieben Qualitätstouren, fünf Rundwanderwegen sowie ergänzenden Verbindungswegen zusammensetzt und über die Kommunen Freden, Lamspringe, Alfeld und die Samtgemeinde Leinebergland erstreckt.
Detailinformationen zu den einzelnen Touren sind auf der Website der Region Leinebergland unter dem folgenden Link verfügbar und können dort ebenfalls als GPX-Track heruntergeladen oder als Karte ausgedruckt werden:
Erste Wanderwege – Auf dem Weg zur Qualitätsregion Wanderbares Leinebergland » Leinebergland
Aktuell werden die Wege noch nach und nach durch die ehrenamtlichen
Bestandserfasserinnen und Bestandserfasser markiert, erwandert werden können sie aber natürlich jetzt schon. Direkt anschließen wird sich im Rahmen des Projektprozesses die zweite Umsetzungsstufe, die die Erweiterung des Wegenetzes um weitere 130 Kilometer umfasst und ebenfalls die Kommune Sibbesse einbinden wird. Daran anschließen wird sich dann die Zertifizierung des Leineberglandes als „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ im Herbst 2027.
Mit der Qualitätswanderregion soll das Leinebergland noch stärker als attraktive Wander- und Tourismusregion positioniert werden. Gleichzeitig richten sich die neuen Angebote nicht ausschließlich an Gäste. „Gute Wanderwege sind auch ein Angebot für die Menschen, die hier leben“, unterstrich Anke Hoefer-Deiters. Sie bieten die Möglichkeit, die eigene Heimat neu zu entdecken, aktiv in der Natur unterwegs zu sein und die Landschaft unmittelbar zu erleben. Damit leisteten sie zugleich einen Beitrag zur Lebens- und Standortqualität unserer Region.
„Mit der Eröffnung der ersten Wege wird das Ergebnis eines langen und intensiven
Entwicklungsprozesses nun sichtbar und vor allem erlebbar“, ergänzt Fabienne Gohres,
Geschäftsführerin des Region Leinebergland e.V.. Die Eröffnung der ersten Wanderwege ist damit nicht nur ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Qualitätswanderregion, sondern zugleich eine Einladung an Einheimische und Gäste, die Schönheit und Vielfalt des Leineberglandes auf neuen, qualitätsgeprüften Wegen zu
entdecken.

