Wie wurden früher Milch, Glas und andere Waren transportiert?
Wann kam die Eisenbahn nach Freden und wann rollte der erste Lastwagen durch den Ort? Diesen und weiteren Fragen widmet sich ein neu eingerichteter Ausstellungsbereich im Museum Alt-Freden Sammlung.

Anlässlich der Europäischen Mobilitätswoche, mitinitiiert durch den Region Leinebergland e.V., wurde im Museum ein kleiner Bereich zur historischen Mobilität in Freden zusammengestellt. Historische Bilder und Informationen zeigen, wie sich die Möglichkeiten, unterwegs zu sein und Waren zu transportieren, über die Jahrzehnte verändert haben.

Dabei geht es unter anderem um den Transport mit Pferdefuhrwerken. Auch heute weitgehend in Vergessenheit geratene Formen der Mobilität werden thematisiert, beispielsweise die beiden ehemaligen Umspannpunkte für Postkutschenpferde in Freden oder die Schmalspurgleise über die Leinebrücke aus dem Jahr 1894.

Mit der Eisenbahn veränderte sich die Mobilität in Freden grundlegend. Die Verbindung wischen Hannover und Göttingen eröffnete neue Möglichkeiten für den Personen- und Güterverkehr. Später hielt der motorisierte Verkehr Einzug: 1905 fuhr der erste Lastkraftwagen (von der Hobelbankfabrik von August Bruns), ab 1924 kamen die ersten Personenkraftwagen hinzu.

Der Blick in die Vergangenheit ist Teil der Europäischen Mobilitätswoche, die dazu einlädt, Mobilität aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Die Mobilitätswoche bildet den Anlass für die gesonderte Recherche durch Herrn Rainer Gerking. Die Informationen und Bilder zur historischen Mobilität bleiben jedoch auch darüber hinaus im Museum zugänglich.

Interessierte können den Ausstellungsbereich nach vorheriger Anmeldung besichtigen.

Ansprechpartner ist Rainer Gerking unter 05184 1393. Auch für weitere Informationen zur Geschichte von Freden steht er gerne zur Verfügung.