Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Leinebergland hat in ihrer jüngsten Sitzung eine Resolution zur Zukunft des LEADER-Förderprogramms verabschiedet. Darin bekräftigt die LAG die große Bedeutung von LEADER für die Entwicklung des ländlichen Raums und fordert, die bewährten Strukturen auch in der kommenden EU-Förderperiode zu erhalten.

Nach drei Jahren LEADER-Förderung zieht die LAG Leinebergland eine positive Bilanz: 23 geförderte Projekte, 21 Projektträger sowie die Beteiligung zahlreicher Vereine, Kommunen, Unternehmen und engagierter Bürgerinnen und Bürger haben die Region nachhaltig gestärkt. Die Projekte leisten wichtige Beiträge für die Lebensqualität, die Daseinsvorsorge, den Tourismus, die Kultur und den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Leinebergland.

Mit der Resolution schließt sich die LAG einer bereits vom Kreistag des Landkreises Hildesheim beschlossenen Stellungnahme zur Zukunft von LEADER an. Insbesondere fordert die LAG den Erhalt eines eigenständigen LEADER-Budgets sowie die Beibehaltung der bisherigen Förderquoten. Aus Sicht der LAG sind diese Voraussetzungen entscheidend, damit auch finanzschwächere Kommunen und lokale Akteure künftig Projekte zur Entwicklung des ländlichen Raums umsetzen können.

Die verabschiedete Resolution unterstreicht die gemeinsame Überzeugung der LAG-Mitglieder, dass LEADER auch künftig ein zentrales Instrument für die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums bleiben muss.“